toolstation

toolstation

Problem: Eine Bohrmaschine läuft in ihrem gesamten Leben durchschnittlich nur 13 Minuten. Im Verleih kostet Werkzeug pro Tag etwa so viel wie äquivalente Billiggeräte zu kaufen. Da diese minderwertig produziert werden, sind sie ein Ärgernis in der Anwendung und haben meist ein sehr kurzes Leben. Außerdem fürchten sich viele Menschen vor der Nutzung von Elektrowerkzeugen, weil ihnen die Erfahrung für einen sicheren Umgang fehlt.

Lösung: Die Toolstation ist eine smarte Verleihstation, die an Stationen des öffentlichen Verkehrs professionelles Werkzeug bereitstellt, für Jeden und jederzeit. Mittels der App informieren sich die Nutzer über die Verfügbarkeit der Geräte, können diese darüber buchen, vor Ort freigeben und bei Bedarf auch Verschleißteile wie Bits und Sägeblätter kaufen, die sie aus dem integrierten Automaten holen.

IoT – Internet of Things: Durch den intelligenten Werkzeugkoffer stehen alle Werkzeuge in Verbindung mit dem Smartphone des Users. Auf Grundlage der digitalen Vernetzung entsteht eine völlig neue Gerätegeneration, die mit integrierter Sensorik und Smart-Tags mehr Sicherheit für Mensch und Maschine schafft, Hilfestellung geben kann und darüber hinaus das Funktionsspektrum erweitert. So bietet die Toolstation ein ganzes Ecosystem aus Herstellern von Werkzeugen und Verbrauchsmaterialien, ein soziales Netzwerk für “Selbermacher”/”DIY” mit nutzergenerierten Inhalten wie Videos, Anleitungen, Designs; eine Cross-Selling-Plattform für Material und ein Smartphone-App für Nutzer.

ökologisch: Wird Werkzeug geliehen, statt gekauft, teilt sich sein ökologischer Einfluss durch die Anzahl der Nutzer. Wird zum Beispiel ein Werkzeug von 100 Menschen benutzt, reduzieren sich CO2 Emission durch Herstellung und Schrott auf 1%. Da die Geräte professionell gewartet werden, lässt sich ihr Leben auch noch verlängern. Findet es trotzdem irgendwann ein Ende, können die enthaltenen Materialien, durch den geschlossenen Stoffkreislauf viel besser zu neuen Produkten recycelt werden.

Entwicklungsstand: 2016 begann die Entwicklung aus einem Designkonzept zu einem Geschäftsmodell durch Unterstützung des Fraunhofer CeRRI (Center for Responsible Research and Innovation). Parallel entstand auch ein umfassendes IT-Konzept und ein belastbarer Kostenplan zur Entwicklung und Umsetzung. Daraufhin konnte der Werkzeughersteller Hilti und Würth Elektronik eiSos als Partner gewonnen werden. Ein Prototyp des intelligenten Werkzeugkoffers wurde von einer Gruppe Ingenieurstudenten des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb der Technischen Universität Berlin im Wintersemester 2016/2017 entwickelt. Im März 2017 gewann das Projekt die IoT-EPI-Challenge und fand in diesem Rahmen weitere Partner, wie zum Beispiel die Gateway-Plattform AGILE. Aktuell steht eine zweite Version des Koffers und die Entwicklung der Station in Berlin bevor. Wir suchen nach Investoren die erste In-Field Entwicklungsphase und Kooperationspartner im Bereich cross-selling, Logistik, Wartung, Hersteller von Werkzeug- und Verbrauchs- und Verschleißteile, Baumärkt und Anbieten von Aufstellflächen.